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Gemeinde

Über uns

Rumänisch-Orthodoxe Kirchengemeinde „Hl. Märtyrer Vitus“, Schutzpatron Sachsens, und „Hl. Woiwode Stefan der Große“ in Chemnitz — Geschichte, kanonische Jurisdiktion und Pfarrkomplex.

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GEMEINDE

Wer wir sind?

Die Rumänisch-Orthodoxe Kirchengemeinde „Hl. Woiwode Stefan der Große“ und „Hl. Märtyrer Vitus“ in Chemnitz ist mehr als nur ein Ort des Gebets: Sie ist eine Gemeinschaft, in der uns der Glaube zusammenführt, einander näherbringt und uns hilft, die lebendige Verbindung zu Gott und zu unseren rumänischen Traditionen zu bewahren.

Inmitten des Alltags bietet uns die Kirche einen Ort der Ruhe, der Begegnung und der Gemeinschaft. Hier kommen die Rumänen aus Chemnitz und Umgebung im Gebet zusammen, nehmen an den Heiligen Mysterien teil und teilen miteinander die Freuden und Herausforderungen des christlichen Lebens.

Wir wünschen uns, dass jeder Mensch, der unsere Kirche betritt, eine herzliche und offene Gemeinschaft vorfindet, in der der Glaube gemeinsam gelebt wird und die Nähe zu Gott zugleich die Menschen einander näherbringt.

„Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ Matthäus 18,20

Glaube, der in Gemeinschaft gelebt wird

Unsere Kirchengemeinde bietet den Gläubigen die Möglichkeit, an der Göttlichen Liturgie und den weiteren Gottesdiensten teilzunehmen, die Heiligen Mysterien zu empfangen und geistliche Begleitung zu finden. Durch das Gebet und die Teilnahme am kirchlichen Leben kann jeder seine Beziehung zu Gott vertiefen und im Glauben wachsen. Wir wünschen uns, dass jeder spürt, Teil dieser geistlichen Familie zu sein, in der Freude miteinander geteilt und Schwierigkeiten gemeinsam getragen werden.

Gemeinsam in Freude und in schweren Zeiten

Das Leben unserer Kirchengemeinde beschränkt sich nicht auf die Gottesdienste. Durch Begegnungen, gemeinsame Aktivitäten und gegenseitige Unterstützung möchten wir eine Gemeinschaft gestalten, in der Menschen einander kennenlernen, miteinander in Verbindung bleiben und sich bei Bedarf gegenseitig helfen

Unsere Gemeinde gehört zur Rumänisch-Orthodoxen Metropolie für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa

SCHUTZPATRONE

Unsere Schutzpatrone

Unsere Gemeinde hat sich zwei Heilige zu Schutzpatronen gewählt: den heiligen Woiwoden Stephan den Großen und den heiligen Märtyrer Vitus.

Hl. Woiwode Stephan der Große

Hl. Woiwode Stephan der Große

Als Herrscher der Moldau und Verteidiger des orthodoxen Glaubens wird der heilige Woiwode Stefan der Große als Vorbild des Glaubens, des Mutes und der Hingabe an Gott und sein Volk verehrt.
Er gilt als Stifter von 44 Kirchen und Klöstern.

Hl. Märtyrer Vitus

Hl. Märtyrer Vitus

Als Schutzpatron Sachsens und seiner Bewohner wird der heilige Märtyrer Vitus in der westlichen christlichen Tradition besonders verehrt. Durch den Mut, mit dem er seinen Glauben an Christus selbst angesichts von Verfolgung und Tod bekannte, bleibt er ein Vorbild der Standhaftigkeit, des Glaubens und der Liebe zu Gott.

GESCHICHTE

Geschichte der Gemeinde

Von den ersten Gottesdiensten bis zur eigenen Kirche.

  1. 2011

    Pfarrer Ioan Forga aus Leipzig beginnt, auch in anderen Städten Sachsens und Thüringens Gottesdienste zu feiern – einmal im Monat, jeweils samstags.

  2. 20. Juni 2011

    Pfarrer Ioan Forga und Dr. Tiberiu Danciu, als Vertreter der Gläubigen aus Chemnitz, treffen sich mit dem katholischen Pfarrer Hans-Joachim Paschke von St. Joseph, um über die Nutzung der Kapelle zu sprechen.

  3. 25. Juni 2011

    Mit dem Segen von Metropolit Serafim wird die erste Göttliche Liturgie in Chemnitz gefeiert; etwa 10–12 Gläubige nehmen teil.

  4. 2. Juni 2012

    Die Gottesdienste finden nun in der Kirche „Maria, Hilfe der Christen“, Zwickauer Straße 475, statt.

  5. 19. Oktober 2014

    Aus der Filialgemeinde wird eine eigene Kirchengemeinde. Erste Göttliche Liturgie in der Friedhofskirche der Matthäusgemeinde in Altendorf, gefeiert von Pfarrer Ioan Forga und Hieromonach Athanasie Ulea.

  6. 9. November 2014

    Bischof Sofian feiert die erste bischöfliche Liturgie in Chemnitz; Hieromonach Athanasie Ulea wird als Pfarrer eingesetzt.

  7. Anfang 2017

    Die Suche nach einem eigenen Gotteshaus wird intensiviert; eine geeignete Immobilie wird gefunden.

  8. Januar 2020

    Mit dem Segen von Metropolit Serafim wird Pfarrer Cezar Burlacu neuer Pfarrer der Gemeinde.

  9. Im Laufe des Jahres 2020

    Durch den Einsatz der Gläubigen, Spender und Wohltäter wird die für die Immobilie nötige Summe gesammelt.

  10. 21. Januar 2021

    Der Kaufvertrag wird unterzeichnet. Die Gemeinde hat ihr eigenes Gotteshaus.

UNSER ORT

Kirche und Pfarrzentrum

Die Kirche

Unsere Kirche ist aus einem ehemaligen Versammlungssaal entstanden, der mit viel Sorgfalt und Hingabe in ein Gotteshaus umgestaltet wurde. Heute ist sie der Ort, an dem sich unsere Gemeinde zur Göttlichen Liturgie und zu den weiteren Gottesdiensten versammelt und die Freude des Glaubens und der Gemeinschaft in Christus miteinander teilt.

Ikonostase und Heiliger Altar

Die Kirche wurde mit einer traditionellen hölzernen Ikonostase und dem Heiligen Altar mit Baldachin aus massivem Holz ausgestattet – gefertigt in der traditionellen Werkstatt „Crucea de lemn“ in Bicaz, Kreis Neamț. Dort entstand auch das Wegkreuz (Troița), das an der Straße die Vorübergehenden grüßt und über das Gotteshaus wacht.

Die Schönheit und das Licht der Ikonen

Die Ikonen, die unsere Kirche schmücken, begegnen uns mit den heiligen Bildern Christi, der Gottesmutter und der Heiligen. Sie erinnern uns daran, dass wir im Gebet niemals allein sind. Sie verleihen unserem Gotteshaus seine besondere Schönheit und laden uns ein, unseren Blick und unser Herz zu Gott zu erheben. So wird jeder Winkel unserer Kirche zu einer Einladung zur Stille, zum Glauben und zur Gemeinschaft.

In der orthodoxen Tradition ist die Ikone weit mehr als eine künstlerische Darstellung: Sie ist ein Bekenntnis des Glaubens und ein Fenster zum Reich Gottes. Vor ihr entzünden wir eine Kerze, verneigen uns ehrfürchtig und bringen unsere Gebete dar, während wir die Gottesmutter und die Heiligen um ihre Fürbitte bitten. So führt uns die sichtbare Schönheit der Ikonen zur unsichtbaren Schönheit des Lebens in Christus.

Das Pfarrzentrum

Neben der Kirche bietet unser Pfarrkomplex Räume für Begegnungen, Gemeinschaft und die vielfältigen Aktivitäten unserer Kirchengemeinde. Jeder dieser Räume trägt den Namen eines Heiligen und erinnert uns daran, dass sich das Gemeindeleben auch über die Gottesdienste hinaus entfaltet:

  • Pfarrsaal „Odaia Sf. Sofronie Saharov“ (Stube des hl. Sophrony Sacharow) – ein Ort für Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten unserer Kirchengemeinde.

  • Küche „Sf. Ioan Iacov Hozevitul“ (Hl. Johannes Jakob von Chozeba) – der Raum, in dem wir gemeinsame Mahlzeiten und die Agapen unserer Gemeinde vorbereiten.

  • Kirchenladen „Zelle des hl. Paisios vom Heiligen Berg“ – ein Ort, an dem Gläubige Ikonen, geistliche Bücher und weitere kirchliche Gegenstände finden können.

HEILIGTÜMER

Heilige Reliquien und Heiligtümer

In unserer Kirche werden zur Verehrung durch die Gläubigen heilige Reliquien und Heiligtümer aufbewahrt, die mit den folgenden Heiligen verbunden sind.

  • Hl. Johannes der Russe

    Hl. Johannes der Russe

  • Hl. Ephraim der Neue

    Hl. Ephraim der Neue

  • Hl. Großmärtyrer Menas

    Hl. Großmärtyrer Menas

  • Hl. Erzdiakon Stephanus

    Hl. Erzdiakon Stephanus

  • Hl. Parthenios, Bischof von Lampsakos

    Hl. Parthenios, Bischof von Lampsakos

  • Hl. Sophronios der Athonit

    Hl. Sophronios der Athonit

  • Hl. Nikolaus, Erzbischof von Myra in Lykien

    Hl. Nikolaus, Erzbischof von Myra in Lykien

  • Hl. Spyridon, Bischof von Trimythous

    Hl. Spyridon, Bischof von Trimythous

  • Hl. Nektarios von Ägina, der Wundertäter

    Hl. Nektarios von Ägina, der Wundertäter

  • Hl. Gerasimos von Kefalonia

    Hl. Gerasimos von Kefalonia

  • Hl. Paraskeva von Iași

    Hl. Paraskeva von Iași

  • Hl. Märtyrerin Philothea von Curtea de Argeș

    Hl. Märtyrerin Philothea von Curtea de Argeș

  • Das Heilige Kreuz

    Das Heilige Kreuz

Herzlich willkommen!

Jeder Mensch findet auf einem anderen Weg zur Kirche. Manche kommen, um die Stille des Gebets wiederzufinden, andere, um Gott, ihren Traditionen und ihren Wurzeln näherzukommen. Was auch immer Sie zu uns führt, wir wünschen uns, dass Sie hier nicht nur ein Gotteshaus finden, sondern auch eine Gemeinschaft, in der Sie sich zu Hause fühlen können.