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Gleichnis

Der Himmel, die Erde und die Welt

Eines Tages wurde ein einfacher Mann, der für sein reines Leben bekannt war, von einem Nachbarn gefragt: – „Wie machst du es, dass du immer so zufrieden bist? Ich habe dich nie verärgert gesehen.“ – „Ganz einfach“, antwortete der andere. „Jeden Morgen, wenn ich aufwache, blicke ich zuerst zum Himmel. So erinnere ich mich an Gott, an Barmherzigkeit und Güte.

Dann blicke ich auf die Erde. So erinnere ich mich an den Tod und das Jüngste Gericht.

Schließlich blicke ich um mich herum, auf die ganze Welt, die jeden Morgen zum Leben erwacht. So erinnere ich mich an meine Mitmenschen, an jene, die an Krankheiten oder Schwächen leiden, an jene, die ein schwereres Leben haben als ich und denen ich helfen könnte.

Auf diese Weise freue ich mich über das, was ich bin und was ich tun kann. Die aus Liebe entspringende Güte bringt immer Frieden und Zufriedenheit, sowohl in die Seele dessen, der mit Dankbarkeit empfängt, als auch in die Seele dessen, der mit Liebe gibt.

‚Wer gut ist, möge noch besser werden, und wer die Versuchung überwunden hat, möge für den beten, der noch in Versuchungen ist‘ (Vater Paisie Olaru).“