Ein Maler schuf einst ein Gemälde mit dem Titel „Das Haus des Friedens“. Es war groß und massiv wie eine Arche. Die Farben waren hell und harmonisch. Das Bild strahlte eine friedliche Atmosphäre aus.
Ein kleiner Junge betrachtete das Bild aufmerksam. Plötzlich fragte er seinen Vater: „Vati, auf diesem Bild fehlt etwas. Es fehlt der Griff an der Tür. Wie kann der Frieden in dieses Haus eintreten?“
Der Vater, nicht wenig erstaunt, antwortete: „Sicherlich hat der Maler den Griff nicht vergessen, sondern ihn einfach weggelassen. Der Frieden kommt nur dann ins Haus, wenn wir ihm die Tür von innen öffnen und ihn bei uns wohnen lassen.“