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Gleichnis

Wie wir den Lohn empfangen

Ein Kind hatte die Einkäufe erledigt, mit denen seine Mutter es betraut hatte. Es hatte alles gut und mit sehr großer Sorgfalt gemacht. Um es zu belohnen, nahm der Krämer aus einem Regal eine große Schachtel Bonbons, öffnete sie und hielt sie dem Kind hin.

– Nimm, mein Kleiner!

Das Kind nahm ein Bonbon, aber der Krämer ermutigte es:

– Nimm so viele, wie in deine kleine Hand passen.

Das Kind machte große Augen und sah ihn an.

– Also … dann nimm du an meiner Stelle!

– Warum?

– Weil du eine größere Hand hast.

Wenn wir beten, sollen wir unsere Bitten nicht nach der Kleinheit unseres Glaubens bemessen. Wir sollen uns nur daran erinnern, dass die Hand Gottes die größte ist.