Bevor er starb, umarmte ein alter Krebs seinen Sohn und offenbarte ihm einen großen Wunsch: dass er, sein Sohn, vorwärts gehen möge, wie alle anderen Lebewesen, und erklärte ihm ausführlich, wie er es tun solle. Am Ende fragte er ihn: „Hast du verstanden, mein Sohn?“ „Ja, Vater, aber bitte zeig du mir doch, wie es geht, wenigstens ein, zwei Schritte.“ Was der Alte, wie man sich leicht denken kann, nicht vermochte. Im Leben wünschen sich alle Eltern von Herzen, dass ihre Sprösslinge vorankommen, Erfolg im Leben haben und sich verwirklichen, doch sie waren niemals fähig, ihren Kindern ein gutes Vorbild zu sein. Wenn wir nicht fähig sind, lebendige Vorbilder, positive Beispiele und Muster für die Menschen um uns herum zu sein, dann ist es vergeblich, dass wir uns aufregen und über die Misserfolge unserer Kinder betrüben, denn die Schuld liegt allein bei uns. Gib uns, o Herr, die Kraft und den Willen, Deinen heiligen Willen zu tun und in der Welt durch unsere Taten zu predigen!
Gleichnis