Ein Mann von Farbe, ein Schwarzer, begleitete seinen Herrn, einen Weißen, zur Wildentenjagd. Der Mann von Farbe war Christ. Unterwegs kamen sie unter anderem auf Glaubensfragen zu sprechen. Der Herr sagte zu ihm: „Ich verstehe nicht, warum du fast immer über Sünde, Unruhe, Erlösung und den Teufel sprichst. Ich spüre nicht die geringste Unruhe. Der Teufel lässt mich in Ruhe. Bisher hat er mich nie gestört oder angegriffen.“
Der Sklave antwortete ihm: „Ich werde es dir sogleich erklären. Wenn wir auf Entenjagd sind und du geschossen hast, dann fallen einige Enten tot zu Boden. Diese lasse ich liegen. Andere jedoch, die nur verwundet sind, schlagen noch mit den Flügeln, um zu entkommen. Dann renne ich ihnen mit einem Stock hinterher, um sie zu fangen. Du bist wie eine Ente, die der Teufel bereits tödlich getroffen hat. Dich lässt er in Ruhe liegen. Er weiß, dass er dich ohnehin schon hat. Ich aber bin wie eine Ente, die nur von den Kugeln gestreift wurde und die um jeden Preis entkommen will. Deshalb verfolgt er mich und versucht, mich zu töten und mich so zu fangen.“