Ein Christ betete immerfort darum, im Jenseits gemeinsam mit seiner Frau und seinen Kindern ins Paradies zu gelangen. Pater Ilarion sagte ihm einmal: „Der Bettler vor der Kirche hat mir erzählt, dass ihr gestern nacheinander zum Gottesdienst gekommen seid. Zuerst der älteste Sohn, der Student, dann der mittlere, und erst danach du mit deiner Frau. Vor der Kirche war ein Auto mit einer Panne liegen geblieben, das, welches du zusammen mit den anderen geschoben hast. Aber das Auto war auch schon da, als der Student vorbeiging, der jedoch nicht daran dachte, dass er helfen könnte. Der mittlere dachte vielleicht, er hätte nicht genug Kraft, obwohl das Auto sich bewegt hätte, bevor du ankamst, wenn auch er mitgeschoben hätte. Ihr wollt gemeinsam im Paradies sein? Dann sorge dafür, dass auch sie so leben, wie du lebst, dass sie mehr an ihren Nächsten denken. Gott kann euch nicht an denselben Ort bringen, wenn ihr nicht alle den guten Kampf kämpft. Ins Paradies gelangt man nicht durch Beziehungen oder Absprachen, sondern jeder wird an den Platz gestellt, der seinem Maß entspricht. Und sorge dich um deine eigene Erlösung; denke nicht, dass du mit Sicherheit erlöst wirst, denn es könnte sein, dass du das Paradies verlierst. Setze all deine Hoffnung auf die Liebe, die Gnade und die Barmherzigkeit Gottes!“
Gleichnis