Auf einem Bergweg trafen sich zwei Bauern. Einer von ihnen, der boshafter war, fragte den anderen: – Ich habe gehört, du gehst oft in die Kirche und betest viel. Aber woher weißt du, dass Gott existiert?
Als ob er ihn nicht gehört hätte, fragte der andere Bauer seinerseits: – Sag mir, glaubst du, unser Vieh war heute auf der Weide? – Ja, ganz sicher, schau dir die weiche Erde an, sie ist voller Spuren! – Siehst du, und jetzt schau auch du auf die Sonne, die gerade über den Hügeln aufgegangen ist, schau auf den grünen Wald vor uns, schau auf dich und die Menschen um dich herum! All dies sind die Spuren der Hände des allmächtigen und allumfassenden Gottes. Wie hätte all dies erschaffen werden können, wenn nicht aus der Liebe Gottes, und wozu hätte Er es so gemacht, wie es ist, wenn nicht ebenfalls aus Liebe? Kann es da noch Zweifel geben?
„Die einzige Wahrheit ist die Liebe. Die Liebe ist es, die Leben und Wärme gibt, die inspiriert und leitet. Die Liebe ist das auf die Schöpfung gelegte Siegel, die Unterschrift des Schöpfers. Die Liebe erklärt das Werk Seiner Hände.“ (Vater Theoklitos)