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Gleichnis

Das Vertrauen auf die Anwesenheit des Vaters

In einem Krankenhaus lag ein kleiner Junge, der operiert werden musste. Sein Vater hatte ihn ins Krankenhaus gebracht und versuchte nun, den Kleinen zu ermutigen. „Vater“, rief der kleine Junge, „wenn du bei mir bleibst, werde ich keine Angst haben.“ „Gut“, sagte der Vater zu ihm, „ich werde bei dir bleiben.“

Der Arzt erlaubte es, und so blieb er bei dem Kind, das nun auf dem Operationstisch lag. Als das Kind kurz davor war, narkotisiert zu werden, sah es nach seinem Vater und sagte: „Vater, bist du hier?“ Dann begann die Narkose zu wirken. „Jetzt können Sie gehen“, dachte der Arzt, als das Kind eingeschlafen war und die Operation beginnen sollte. „Nein“, antwortete der Vater, „ich habe meinem Jungen versprochen, bei ihm zu bleiben, und deshalb möchte ich bleiben.“ „Gut, dann bleiben Sie!“

Die Operation war ein Erfolg. Als das Kind aufwachte, hielt der Vater immer noch seine Hand. Da lächelte das Kind und sagte ganz leise: „Vater, bist du hier?“ Als er eine bejahende Antwort erhielt, schlief das Kind wieder ein. Es wusste, dass sein Vater bei ihm bleiben würde.