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Gleichnis

Der Weise und das Schicksal

Als ich jung war, war ich ein Revolutionär. Damals betete ich: „Herr, gib mir die Kraft, die Welt zu verändern.“

Ungefähr in der Mitte meines Lebens änderte ich mein Gebet: „Herr, hilf mir, diejenigen zu verändern, mit denen ich lebe und in Berührung komme: meine Familie, meine Freunde, meine Arbeitskollegen. Dann werde ich zufrieden sein.“

Jetzt, da ich alt geworden bin und meine Tage gezählt sind, spreche ich nur noch ein einziges Gebet: „Herr, hilf mir, mich selbst zum Guten zu verändern, damit ich durch meine Veränderung auch meinen Mitmenschen helfe.“

Wie gut wäre es gewesen, wenn ich von Anfang an so gebetet hätte. Ich hätte mein Leben nicht verschwendet.