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Gleichnis

Das Opfer des Pelikans

Eine afrikanische Anekdote erzählt, dass im Land eine schreckliche Hungersnot herrschte. Sowohl Menschen als auch Tiere litten Hunger. Sie wussten nicht mehr, was sie tun sollten, um zu überleben. In diesem Land lebte auch ein Pelikan, dem sein eigenes Leben nicht so sehr am Herzen lag wie das seiner Jungen. Diese baten ihn täglich um Futter. Und der Pelikan wusste nicht mehr, was er tun sollte.

In seiner großen Not machte er mit dem Schnabel ein Loch in seine Brust und gab sein Blut seinen Jungen zu trinken. Nachdem die Hungersnot vorüber war, konnten seine gestärkten Jungen ihren Lebensweg gut fortsetzen. Der alte Pelikan aber starb. Er hatte sein Blut, sein Leben, für seine Jungen hingegeben. So opferte sich auch der Sohn Gottes, Jesus Christus. Er gab Sein Blut am Kreuz für uns Menschen hin.