Es war einmal ein großer, schöner Elefant. Sein Name war Lelebum. Vom Rüssel bis zum Schwanz war er vollständig blau. Das machte ihn sehr unglücklich. Er wollte grau sein wie die anderen Elefanten. In seiner großen Traurigkeit dachte er bei sich: `Wenn ich nur Grünes esse, wird sich meine Haut dann nicht grün färben?`.
Lelebum begann, nur noch grüne Sachen zu essen: grüne Bohnen, grünen Salat, grüne Bananen, einen grünen Hut, grüne Socken. Lelebum wurde grün wie Gras, und alle lachten über ihn und verglichen ihn mit einem grünen Frosch.
Jetzt war er wütend. Er ging spazieren und begann vor Zorn, alle weißen Blumen zu fressen, die ihm auf seinem Weg begegneten. Sein Bauch schmerzte schon, aber er aß immer weiter. `Schließlich muss ich doch grau werden`, dachte er. Aber alles ging schief. Er wurde immer weißer.
Wenn er im Schnee lief, konnten die Leute ihn nicht mehr erkennen. Und wenn er in ein Heft gezeichnet wurde, bemerkte ihn kein Kind mehr, weil er weiß war. Deshalb war Lelebum sehr traurig. Warum musste ausgerechnet ihm so etwas widerfahren? Wie sollten die Leute ihn wiedererkennen? Er setzte sich auf den Boden und weinte bitterlich. Während er weinte, fielen seine Tränen auf die Erde und bildeten eine Pfütze, dann einen See aus Tränen.
Da dachte Lelebum: `Vielleicht vergehen meine Sorgen, wenn ich ein wenig bade`, und sprang ins Wasser. Als er erfrischt wieder herauskam, sah er – doch er konnte es nicht glauben –, dass er vom Rüssel bis zum Schwanz so blau und so schön war wie zuvor. Voller Freude und Glück tanzte Lelebum und spritzte mit Wasser wie ein Springbrunnen.
O Mensch, lege die körperlichen Minderwertigkeitskomplexe, die du hast, beiseite und beschreite deinen Lebensweg so, wie Gott dich geschaffen hat. Du magst äußerlich hässlich, anders als die anderen, behindert sein usw., es spielt KEINE Rolle, wie du von außen aussiehst, alles was zählt, ist dein Inneres. Wenn du ein schönes und reines Herz und eine schöne und reine Seele hast, oh, dann bist du ein Gott wohlgefälliger Mensch. Kümmere dich um die innere Schönheit, denn sie ist es, die vor Gott zählt!