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Gleichnis

Das Licht der Sonne, Sein Licht

Eines Abends fragte ein Kind seinen Vater: „Vater, sag mir bitte, wie kommt es, dass manche Menschen gut und andere böse sind? Warum sind nicht alle gleich?“

„Nun, mein Junge, siehst du, alle Menschen sind Kinder Gottes. Und so wie Gott uns alle liebt, so müssen auch wir einander lieben, denn die Liebe des Herrn ist wie das Licht der Sonne. Erleuchtet und wärmt die Sonne nicht uns alle, Gute wie Böse gleichermaßen? Nicht wahr? Unsere Seelen sollten voller Güte und Liebe sein.

Aber siehst du, die Sünden eines jeden sind wie Wolken, die die wohltuenden Sonnenstrahlen nicht durchlassen. Die Sünden sind die Wolken, die unsere Seele verdunkeln. Je mehr Sünden du hast, desto finsterer ist deine Seele, und das Licht der Liebe Gottes kann nicht in dein Herz dringen.

Die Seele des Menschen ist das Stückchen Himmel, das jeder in sich trägt. An diesem Himmel muss die Sonne der Liebe – Gott – scheinen.

Mein Sohn, hüte dich vor den Sünden, denn sie sammeln sich an und verdunkeln dein Leben, machen dich böse und egoistisch. Wer aber seine Seele rein hält, erfreut sich immer der Liebe des Herrn, des Friedens und des Glücks.

„Nichts ist für uns so natürlich, wie in Gemeinschaft mit anderen zu sein, einander zu brauchen und einander zu lieben.“