Ein Priester liebte die Armen über alle Maßen. Eines Tages betrat er einen Gästesalon, um Geld für die Bedürftigen zu erbitten. Er gelangte auch zu einem Mann, der alles hasste, was mit der Kirche zu tun hatte. Dieser fuhr den Priester an und sagte: „Wie kannst du es wagen, mich um Geld zu bitten?“ Und er spuckte den Priester an.
Der Priester nahm ruhig sein Taschentuch aus der Tasche, wischte sich das Gesicht ab und sagte dann bescheiden: „Das war für mich. Geben Sie mir jetzt aber bitte auch etwas für die Bedürftigen.“ Und er hielt ihm seinen Hut hin. Beeindruckt von der Geste des Priesters, gab der Mann ihm alles Geld, das er bei sich trug.