Auf seinem Weg durch den Wald sah ein Mann einen Fuchs, der seine Beine verloren hatte. Er wunderte sich, wie dieses Tier überleben konnte. Dann sah er einen Tiger, der seine Beute fraß. Als er satt war, überließ er dem Fuchs die Reste. Am nächsten Tag ernährte Gott den Fuchs wieder mit Hilfe desselben Tigers.
Der Mann staunte über die große Güte Gottes und sagte sich: „Ich werde mich in einer Ecke ausruhen und mich ganz Gott anvertrauen, und er wird sich um all meine Nöte kümmern.“ So verbrachte er viele Tage, aber nichts geschah. Der Ärmste stand schon mit einem Bein im Grab, als er eine Stimme hörte: „Du, der du auf dem falschen Weg bist, öffne deine Augen für die Wahrheit! Folge dem Beispiel des Tigers und tue nicht länger so, als wärst du behindert!“
Unterwegs traf der Mann ein frierendes Mädchen, das in einem dünnen Mantel zitterte und keine Hoffnung mehr hatte, etwas Warmes zu essen zu bekommen. Er empörte sich und sagte zu Gott: „Wie kannst du so etwas zulassen? Warum unternimmst du nichts gegen diese Situation?“
Im ersten Moment gab Gott ihm keine Antwort. Aber in einer Nacht sprach Er zu ihm: „Ich habe etwas gegen diese Situation unternommen; ich habe dich erschaffen, o Mensch! Du hättest diesem Mädchen helfen können, aber du hast es nicht getan.“