Eines Tages sagte ein hochmütiger Mann zu einem Gläubigen: – Was, bin ich ein Kind, dass ich Gott fürchten sollte? Ich bin Atheist! Der Gläubige antwortete ihm: – Du tust schlecht daran, diese Blindheit des Hochmuts nicht von dir abzulegen.
Eine Weile verging, und siehe da, der hochmütige Mann kam zum Gläubigen: – Mein Sohn hat mich aus dem Haus gejagt. Ich hatte es ihm verkauft, mit der Verpflichtung, mich bis zu meinem Tod zu versorgen. Und nun hat er mich mit dem Stock gepackt und verjagt.
Der Gläubige antwortete ihm: – Sei nicht böse, Bruder, aber es scheint, dass dein Sohn dich gehört hat, als du sagtest, du fürchtest Gott nicht. Und als er dich heute und morgen so reden hörte, sagte er sich: „Wenn mein Vater Gott nicht fürchtet, warum sollte ich mich dann vor meinem Vater fürchten?“ – Und deshalb hat er dich verjagt, aber schuld daran ist nicht nur dein Sohn, sondern vor allem du selbst. Der hochmütige Mann senkte den Kopf zur Erde und sagte nichts mehr.