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Gleichnis

Ein gesegneter Mensch

Ein unbekannter Soldat aus dem amerikanischen Bürgerkrieg hatte folgende Worte zu Papier gebracht:

„Ich bat Gott, mir Stärke zu geben, doch Er machte mich schwach, damit ich Schlichtheit und Demut lerne. Ich bat Ihn, mir zu helfen, große Taten zu vollbringen, doch Er machte mich klein, damit ich gute Taten vollbringe. Ich bat Ihn, mir Reichtum zu geben, damit ich glücklich sei, doch Er machte mich arm, damit ich weise werde. Ich bat Ihn, mir alle Dinge zu geben, damit ich das Leben genießen könne, doch Er gab mir das Leben, damit ich alle (guten) Dinge genießen könne. Ich habe nichts von alledem erhalten, worum ich gebeten hatte, aber ich habe alles erhalten, was das Beste für mich war. Gegen meinen Willen wurden meine Gebete erhört. Ich bin unter den Menschen ein gesegneter Mensch.“