Im Jahr 1989 ereignete sich in Armenien ein schweres Erdbeben der Stärke 8 auf der Richterskala. Infolge dieser Naturkatastrophe verloren Zehntausende von Menschen ihr Leben. Unmittelbar nach dem Erdbeben machte sich ein Vater, der die Katastrophe überlebt hatte, auf den Weg zur Schule, wo sich sein Sohn befand. Im Übrigen hatte er ihm versprochen, dass er immer an seiner Seite sein würde. Als er dort ankam, bemerkte er, dass alles fast dem Erdboden gleichgemacht war. Er verzweifelte nicht, sondern begann sofort, in den Trümmern zu graben, aber die anwesenden Leute versuchten, ihn aufzuhalten und sagten ihm, dass von nun an ohnehin alles vergeblich sei. Doch trotz der Widerstände von allen Seiten machte er sich an die Arbeit. Er grub zwei Stunden, zehn, 20, 30 Stunden, und fand nichts. Nach etwa 38 Stunden Arbeit rief er immer wieder nach seinem Sohn namens Armand. Plötzlich kam die Antwort: „Vater, ich bin hier!“ Er war wie durch ein Wunder mit einigen seiner Klassenkameraden entkommen, da die Decke mit der Seitenwand ein rettendes Dreieck gebildet hatte. „Ich habe meinen Klassenkameraden gesagt, sie sollen keine Angst haben, denn wenn du lebst, wirst du kommen, um mich zu retten, und mit mir auch sie. Ich wusste, dass du dein Versprechen nicht vergessen würdest.“
Gleichnis